> beamte helfen:
Wer ist beamte helfen?
Heinz Weiss
[Chairman]
Nach seiner Ausbildung zum Speditionskaufmann und Containerverkehrsspezialisten leistete der am 11. Juli 1939 in Wien geborene Heinz Weiss 1958 seinen Präsenzdienst beim Heeres-Pionier-Bataillon Nr. 1 in Melk an der Donau ab und beendete diesen als Korporal der Reserve.
Von Kindheit an in der Jugendbewegung engagiert leitete er in verantwortlicher Stellung Jugendcamps mit ausländischer Beteiligung sowie Großveranstaltungen und stellte sich sodann in den Dienst der Kinderfreundebewegung, wo er als Bereichsleiter, Personalchef von 1700 Angestellten und zwanzig Jahre als Landesgeschäftsführer tätig wird. Ein Schwerpunkt seiner Aktivitäten war der Ausbau der Kinderbetreuungsstätten in Wien und die Einrichtung von Betriebskindergärten für Großbetriebe wie die Städtische Versicherung, PSK, Bank Austria-Creditanstalt, die Österreichische Nationalbank, die Spitäler und Pflegeheime der Stadt Wien, IKEA Wien-Nord und das Bundeskanzleramt.
Schon immer bei Hilfsaktionen beteiligt, war er trotz seiner Jugend einer der Organisatoren der CSSR-Hilfe im August 1968 in Wien, wo es galt, für 20.000 gestrandete tschechoslowakische Urlaubern Kost und Quartier zu organisieren und deren dringendste Bedürfnisse abzudecken. Dieser Einsatz fand eine besondere Würdigung des damaligen Wiener Bürgermeisters Bruno Marek und des späteren Bundeskanzlers Dr. Bruno Kreisky.
Die traditionelle Bereitschaft der Kinderfreundebewegung, solidarische Hilfe zu leisten, fand dann durch ihn eine weitere Fortsetzung: Mädchen und Buben, die Opfer des großen Erdbebens in Neapel wurden, kamen per Flugzeug zu einem Erholungsaufenthalt nach Wien. Weitere Aktionen zugunsten nordirischer und palästinensischer Kinder folgten. Darüber hinaus galt es, jährliche Erholungsaktionen für tausende Wiener Kinder in Österreich und auch im Ausland vorzubereiten und durchzuführen.
Bedeutend war auch die Hilfsaktion für rumänische Kinder in den Jahren 1990 und 1991. Damals wurden hunderte Kinder nach den Jahren der kommunistischen Diktatur erstmals nach Österreich eingeladen und fanden hier nicht nur Erholung, sondern auch neue Freunde in einer freien Welt.
Zahlreiche Verbindungen zu anderen Vereinigungen und Personen kamen durch sein Mitwirken und seine Funktionen in verschiedenen Organisationen wie im Österreichischer Bundesjugendring, im Österreichischen Jugendherbergsverband, der SEI-Sozialdemokratische Erziehungs-Internationale in Brüssel aber auch als NGO-Vertreter bei den Vereinten Nationen in Wien zustande. In den letzten Jahren hat er sich wesentlich in der Kinderdorfbewegung engagiert und wurde erst kürzlich zum Geschäftsführer der Gesellschaft Österreichischer Kinderdörfer bestellt
Von Anbeginn der Tätigkeit Walter Hamböck's hatte Heinz Weiss Kontakt mit ihm, als es zum Beispiel darum ging, Möbel für Obdachlose zu beschaffen. Oder für bosnische Kinder ein Programm für deren Wienaufenthalt mit zu organisieren.
So ist es nicht verwunderlich, dass Heinz Weiss im Frühjahr 2002 von den Mitgliedern der Hamböck-Runde gebeten wurde, dem damals schon kränklichen Walter Hamböck zur Seite zu stehen und schließlich im Mai 2002 seine Tätigkeit weiterzuführen. Damit konnte er an die vielen Aktionen anschließen, die Walter Hamböck durchgeführt hatte und weiters seine eigenen Ideen einbringen und umsetzen.
Ob es galt, den Familien in den Hochwassergebieten Österreichs zu helfen, das schwere Schicksal der Kinder im Flüchtlingslager Traiskirchen zu lindern und Hilfe zu bringen oder weißrussische Mädchen und Buben, die noch immer unter den Folgen der Tschernobylkatastrophe leiden, nach Wien zu Erholungsaufenthalten einzuladen, immer waren Heinz Weiss und seine vielen Helfer zur Stelle, getreu dem Motto: "Beamte helfen".
Inzwischen hat sich der Bereich der Helfenden wesentlich erweitert. Zahlreiche öffentliche Stellen, Unternehmen und Organisationen unterstützen die Aktionen, sodass es Heinz Weiss möglich ist, die erfolgreiche Arbeit für notleidende und hilfsbedürftige Menschen erfolgreich fortzusetzen.

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